Welche Konsequenzen ziehen wir aus den Witterungsverhältnissen der letzten 12 Monate? (August 2018)

Wird nach dem außergewöhnlichen nassen zweitem Halbjahr 2017 und dem bisherigen extremen trockenen Jahr 2018 die Frage nach Veränderungen in der Pflege von Golf- und Rasensportanalgen, aber auch im privaten Bereich neu diskutiert werden müssen?

Bei immer mehr Spielern (Golf /Fußball), Anlagenbetreibern Vorständen, Managern und bei privaten Gartenbesitzern ist vermehrt das Verständnis zu begrüßen, dass bei solchen trockenen Verhältnissen anhaltend tiefgrüne Rasenflächen vermutlich keine Zukunft mehr haben werden. Auch ist bei langanhaltenden trockenen Wetterlagen mit Restriktionen im Wasserverbrauch zu rechnen.
Die Einsicht für eine dazu veränderte Pflege steht jedoch bei den meisten Clubs, Anlagenbetreibern und Gartenbesitzern noch bevor.
Nur durch die Auswahl der richtigen Gräser und eine dazu angepasste Pflege (richtige Dosierung / Optimierung von Düngung und Beregnung sowie des Luft-/ Wasserhaushaltes für den jeweiligen Standort), wird die Zukunft Ihrer Rasenfläche langfristig gesichert werden können.
Ein weiterer positiver Aspekt dieser oben genannten Punkte wären härtere Spiel-/Rasenflächen. Damit könnte man die Tritt- und Fahrspuren stark reduzieren und die Schnitthöhe sogar wieder anheben. Beim Golf zum Beispiel wären somit auch tiefe Pitchmarken auf Grüns leichter zu vermeiden.
Auch uns nur noch wenige zur Verfügung stehende Fungizide werden ein Umdenken und daher eine Reduzierung der hochanfälligen, flachwurzelnden und daher starken Wasser abhängigen Poa annua (einjährige Rispe) umso dringender erfordern. Mit einer gezielten Nachsaat vor allem mit Agrostis/Festuca (Lolium?) Gräsern kann der Vorgang zur Dezimierung von Poa annua unterstützt und zudem Wasserressourcen langfristig geschont werden.
Das Hauptaugenmerk gilt jedoch auf den Abbau des Filzes zu legen, der nach wir vor auf den meisten Rasenflächen weltweit vorzufinden ist.  
Filz agiert unter feuchten Verhältnissen wie ein Schwamm, er speichert vor allem Feuchtigkeit. Diese Feuchtigkeit fördert jedoch vor allem die Verdichtung und gibt somit der Poa annua ideale Wachstumsbedingungen. Auch dadurch bedingt steigt das Risiko für Krankheiten (Golf/Fußball) signifikant. Auf der anderen Seite nimmt der Filz bei Trockenheit nur schwer Wasser auf, was zu Trockenflecken und damit zu erhöhtem Wasserverbrauch und Kosten führt. Diese beiden schwammartigen Effekte im feuchten wie auch im trockenen Zustand führen dann häufig zu weichen Rasenflächen und den vorher schon angesprochenen Verdichtungen, Spuren und tiefen Pitchmarken auf Golfgrüns.
Um dann eine einigermaßen passable Ballrollgeschwindigkeit und Balltreue zu erzielen, werden daher beim Golf weiche Grüns leider vielfach zu tief gemäht, mit all den bekannten Nachteilen.
Das Eleminieren des Filzes, die Reduzierung der flach wurzelnden Poa annua sowie die Beseitigung von Verdichtungen sind daher Grundvoraussetzungen für gesunde Rasenflächen. Bei den meisten Flächen bedingt dies jedoch je nach Problematik unter anderem einen erhöhten Aufwand an mechanischer Pflege (2-5 Jahre).
Dadurch ließe sich aber die Nutzung des dringend benötigten Sauerstoffes sowie des hoch begehrten Wassers signifikant erhöhen. Gleichzeitig könnten aber die Kosten für den Wasserverbrauch nachhaltig gesenkt werden. (Wassergebühren, Wartungs- und Stromkosten)
Es lohnt sich also diesen Weg vor allem zur Reduzierung des Filzes und der Poa annua einzuschlagen um somit eine bespielbare Rasenfläche auch in Zukunft den Nutzern ganzjährig zur Verfügung stellen zu können.

 

Nord Irland Exkursion (Juni 2018)

Der Rasenfuchs besuchte auf einer Exkursion 5 Golfplätze, unter anderem die Nr 1 in Europa 'Royal County Down'. Bitte schauen Sie dazu auch gerne in dioe Bildergallerie

Argentinien( Dezember 2017)

Der Rasenfuchs besuchte in Argentinien (Buenos Aires) den Jockey Golf Club, einen der ältesten Plätze in Südamerika. Beide 18 Loch Plätze wurden um 1930 von Alister Mackenzie entworfen. Bilder dazu finden Sie in der Bildergallerie.

Nord Schottland Exkursion (August 2017)

Der Rasenfuchs besuchte mit 2 Mitgliedern (D.Kauter und S.Schmitz) der Stomata Gruppe (www.stomata.org) auf einer Exkursion 7 Golfplätze im Norden Schottlands. Unter anderem begeisterten uns die Golfplätze Castle Stuart, Brora und Royal Dornoch. Bilder dazu finden Sie in der Bildergallerie.

Krankheitsvorbeugung durch konsequente Desinfektion auf dem Golfplatz (Sommer 2017)

Was vielen nicht immer bewusst ist: Pilzsporen können auch auf Maschinen und Schuhen mehrere Tage überleben und so von kranken Rasenflächen auf gesunde Flächen übertragen werden. Damit können Krankheiten immer wieder neu ausbrechen. Das passiert vermutlich jeden Tag, wenn der Greenkeeper mit dem Mäher von Grün zu Grün fährt, Maschinen auch mal zwischen Clubs verliehen werden oder wenn der aktive Golfer heute hier und morgen dort spielt.
Werden diese den Boden berührenden Gegenstände nicht desinfiziert, kann dies durch aus auch Pilzkrankheiten auslösen. Das Problem ist nicht neu und seit vielen Jahren bekannt. Im Greenkeeping gibt es schon geeignete Gegenmaßnahmen.  Jedoch unter den Golfern gibt es vermutlich wenige, die um dieses Thema wissen und geeignete Mittel zur Anwendung kennen. Und gerade heute spielen Golfer mehr denn je nicht nur auf ihrem eigenen Platz. So werden von anderen Plätzen jeden Tag über Golfschuhe und Trolley gefährliche Pilzerreger zwischen den Golfplätzen übertragen.
Wir sollten daher diese Gefahr nicht unterschätzen. Diverse Lösungen wurden in den letzten 20 Jahren propagiert, keine aber brachte jedoch eine praktische Handhabung. Zudem gelang es bislang auch noch nicht, flächendeckend eine Bereitschaft und Überzeugung zur Notwendigkeit dieses Vorgehens zu erreichen.
Ferner wird es durch eine immer stringentere Gesetzgebung schwieriger, Spritzmittel (Fungizide) auf unseren Golfgrüns einzusetzen. Ein konsequentes Hygienemanagement könnte nun auch dabei helfen, dies in vielen Fällen entbehrlich zu machen. Somit kann jeder auf dem Golfplatz Aktive – also auch Sie - zur Gesundheit der Rasengräser und damit zu mehr Spielfreude beitragen. Bitte helfen Sie mit, dass auch in Ihrem Golfclub das Thema höchste Priorität erfährt.
Erste Vorreiter tun sich in diesem Feld hervor und stellen Ihren Mitgliedern handliche Produktlösungen zur Verfügung, die zuverlässig gegen verbreitete Erreger wirken und auch Schuhe und andere Gegenstände nicht schädigen. Der Kieler Golfclub Kitzeberg ist solch ein Vorreiter, der seit kurzem seinen Mitgliedern eine 100 ml Sprühflaschen zur Desinfektion der Golfschuhe zum Verkauf anbietet.

 

Ein sehr zufriedener Klient aus der Schweiz (30.12.2016)

Seit 2014 darf der Golfpark Otelfingen auf die professionelle Unterstützung und Beratung des „Rasenfuchs“ Norbert Lischka zählen. Der Golfpark Otelfingen stellt im Pflegebereich eine besonders grosse Herausforderung dar. Nicht nur wegen der äusserst hohen Frequenz von jährlich rund 45‘000 Runden auf der 18 Loch Anlage und den daraus resultierenden engen Zeitfenstern für die Pflegemassnahmen, sondern auch wegen den hohen Ansprüchen der Mitglieder, Gäste und Golfparkleitung. Die Golfparkleitung schätzt sich glücklich, dass der Austausch zwischen Norbert Lischka und dem Greenkeeping-Team effizient, professionell und auf eine gewinnende Art stattfinden kann. Eine langlebige, konstant hohe Qualität der Anlage ist unser Kapital. Wir sind stolz, mit Überzeugung und der Zusicherung von Norbert Lischka, sagen zu können, dass sich die Anlage auf einem hohen Qualitäts-Niveau stabilisiert hat. Ein solches Niveau zu halten resp. noch weiter voranzutreiben heisst auch in die verschiedenen Bereiche weiter zu investieren.
Beim Projekt weniger Narbendichte auf den Greens durch Reduktion von Stickstoff und Wasser, sowie vermehrtem Einsatz von organischen statt mineralischen Produkten hat uns die Unterstützung von Norbert Lischka zum gewünschten Erfolg verholfen.
Die Beratung von Norbert Lischka soll auch in Zukunft ein Bestandteil unseres Erfolges ausmachen. Wir danken Norbert Lischka für sein ehrliches und hilfreiches Engagement.

Yves C. Thierrin
Leiter Golfanlagen GMZ
Golfpark Otelfingen
Neue Riedstrasse 72
CH-8112 Otelfingen

Gefahr für Ihre Grüns? (1.11.2016)

Viele Grüns inclusive der Rasentragschichten kommen mittlerweile in die Jahre. Vor allem durch Auswaschungen von Feinanteilen sowie durch Verdichtungen wird die Kapillarität immer weiter reduziert, ein gefährlicher schleichender Prozess für viele Grüns. Betroffen sind vor allem die Rasentragschichten mit hohen Anteilen von oft zu feinen Sandpartikeln oder auch einem Kapillarbruch. Diese Aufbauten wurden oft zu nah an den oberen Grenzwerten von FLL oder USGA gebaut. Die daraus resultierenden negativen Folgen sind oft nur schwer zu erkennen. Zu lang anstehende Feuchtigkeit vor allem im unteren Bereich der Rasentragschicht wurde zu lange unterschätzt und hat nun zu gravierenden langfristigen Problemen auf vielen Grüns weltweit geführt. Filz, Moos, Algen, Black Layer, Krankheiten und zu hohe Anteile von Poa Annua sind oft die FolgenVielleicht sind auch Ihre Grüns davon betroffen? Was ist zu tun? Der Rasenfuchs hilft Ihnen bei der Erkennung dieser Problematiken, und bietet Ihnen Praxis erprobte Lösungsvorschläge an.

 

 

Gesetzliche Auflagen als Herausforderung für Ihren Rasen? (28.9.2016)

Die derzeitigen Regelungen zu Chemikalien, Düngemittel und Wasser sind schon jetzt restriktiv. Sie werden jedoch noch restriktiver werden. Die Resistenzbildung und die zu niedrigen Aufwandmengen von vielen Fungiziden sowie deren hohe Kosten werden uns zwingen, in Zukunft andere Lösungen zu suchen. Diese gesetzlichen Vorschriften fragen nicht, sondern fordern Greenkeeper in einer bisher nie dagewesenen Art und Weise. Die Tage der Behandlung von kranken Rasen mit einem Cocktail aus Chemikalien, Dünger und Wasser ist mehr oder weniger vorbei. Die Aufsichtsbehörden haben die Bar geschlossen. Für viele ist dies Neuland. Fremdes Territorium. Gefährliches Territorium.
Ihre Golfer verlangen schon jetzt ausgezeichnete Spielflächen, und werden in Zukunft noch bessere Spielbedingungen fordern. Sie wissen oft nicht, welche Probleme heute dadurch entstanden sind, und der schon heute fast unerträgliche Druck auf die Greenkeeper wird weiter zunehmen. Die meisten Golfer kümmern sich leider nicht darum.
Was ist zu tun?
Auf den meisten Golfplätzen sind Probleme oft sichtbar über dem Boden zu erkennen, aber die Wahrheit über Ihre Spielflächen sind unterhalb in der Rasennarbe versteckt. Die Wahrheit ist oft alarmierend, aber die gute Nachricht ist, die meisten Probleme können ohne aufwendige Neubauten beseitigt werden. Durch falsche Rasentragschichten und vernachlässigte Pflege sowie lokale Bedingungen sind diverse Probleme wie vor allem Krankheiten verursacht worden. Es gibt aber dafür keine Lösung, die für alle Plätze passt. Jeder Platz benötigt seine eigene spezifische Lösung. Aber...
...die gute Nachricht ist, sehr oft müssen Sie nur für ein paar Jahre ein etwas höheres Budget zur Verfügung stellen, um diese Ziele zu erreichen.
Die Gesetzgebung wird Ihnen keine andere Wahl lassen. Sie sind nun gezwungen, auf eine umweltfreundliche Art und Weise zu pflegen. Aber......hier ist eine weitere gute Nachricht: Diese Richtung, von der ich spreche hat eine lange bewährte Erfolgsgeschichte. Als ein Beispiel nenne ich nur die Rettung der historischen Greens in Hardelot, Le Pins’ 'Frankreich vor dem Neubau. Diese, 1928 von Tom Simpson designten Grüns waren auf schwarzem feinen Oberboden ohne Drainage gebaut worden, und nicht wie heute auf Basis von Sand nach den Richtlinien von FLL oder USGA!!!
In Hardelot hatten wir arme Böden mit schwachen und hohem Poa Annua Anteil und verwandelte diese in gesunde, gut drainierte Grüns mit hohem Anteil an Agrostis Gräsern. Durch diese Maßnahme konnte der Golfclub weit über 1.000.000,00€ einsparen, ohne dabei den Golfplatz schließen zu müssen.
Sie müssen mich nicht bei meinem Wort nehmen, sondern fragen Sie bitte meine Kunden und sie werden Ihnen über unsere Erfolgsgeschichte erzählen. Zögern Sie bitte auch nicht, mich anzurufen, wenn Sie mehr über langfristige Pflege und Optimierung für Ihren Golfplatz und Ihr Pflegebudget wissen und lernen möchten.

Rasenfuchs am anderen Ende der Welt. (1.8.2016)

Norbert Lischka besucht Golfplatz Cape Cidnappers in Neuseeland und triift seinen Berufskollgen Brad Sim zum Erfahrungsaustausch. Der Platz Cape Cidnappers gehört zu einem der spektakulärsten Golfplätze weltweit. (Siehe Bildergalerie)

Rasenfuchs berät weitere Golfplätze in Frankreich (18.7.2016)

Norbert Lischka hat 3 neue Kunden in der Provence Nähe Marseille in seinem Kundenportfolio aufgenommen. 

Weiteres Beratungsmandat in Europa erhalten (18.5.2016)

Der Rasenfuchs gewann die internationale öffentliche Ausschreibung zur Beratung des belgischen Golfclubs ‚Koksijde’.

„Rasenfuchs" bestätigt GC Donnersberg: Unser Konzept zur Sanierung unseres Platzes greift (4.5.2016)

Am Mittwoch, den 4. Mai besuchte uns der externe Golfanlagen- und Rasenexperte Norbert Lischka – der „Rasenfuchs“. Herr Lischka schaute sich zusammen mit den Greenkeepern, Roswitha Weiss und Dr. Werner Prätorius unseren Golfplatz an und nahm zunächst mehrere Bodenproben.

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1.000.000,00€ wurden eingespart in Hardelot 'Le Pines' Frankreich (16.01.2016)

"Bevor Norbert Lischka an Bord kam, befand der Golfclub sich in einem Dilemma. Die Frage des Eigentümers und der European Tour stand im Raum, ob die Grüns des 'Pines' Platzes umgebaut werden sollten. Norbert entdeckte schnell den Grund für diese Problematik, denn die um 1930 gebauten Grüns waren auf einer 40 cm starken sehr organischen Schicht aufgebaut worden. In dieser Zeit gab es noch keine Beregnung, und die organische Schicht half dabei, Feuchtigkeit in den trockenen Sommermonaten zu speichern. Dies war zu dieser Zeit gängige Praxis, die von den damaligen Toparchitekten benutzt wurde. Norbert entschied die Grüns 50cm tief zu bohren, und die Löcher (28mm) mit Sand und 5% Organik zu verfüllen. Dadurch konnte der Golfclub den Neubau der Grüns vermeiden, und somit ca.1.000.000€ einsparen.
Seit 2 Jahren arbeiten wir nun mit unserem Greenkeeping Berater Norbert Lischka aus Hamburg in Deutschland zusammen. Seitdem ist der Golfplatz Hardelot 'Le Pines' hinsichtlich der Qualität des Greenkeepings, der Ergebnisse und Methoden großartig voran gekommen. In dieser kurzen Zeit hat sich der Golfplatz von Rang 82 in der Europäischen Rangliste auf Platz 27 verbessert. Dies ist der höchste Sprung, den je ein Golfplatz in Europa gemacht hat. Hardelot arbeitet nun nachhaltig durch neue Standards vor allem in Bezug auf geringerem Düngermittel- und Chemikalienverbrauch sowie notwendigen mechanischen Verfahren, die durch den Master Greenkeeper Norbert Lischka eingeführt worden sind. Der Einsatz des Vertidrän auf allen Flächen, das Spiken, Topdressen und Tiefenbohren der Grüns unterstützt unter anderem die Verbesserung der Dränage und hat zu einer optimierten und härteren Puttfläche geführt. Durch Nachsaatprogramme werden vor allem Strauß- und Schwingelgräser gefördert, hierdurch werden langfristig weniger Nährstoffe und Wasser benötigt.
Norbert ist überzeugt von der punktuellen Handdüngung und der Krankheitsbehandlung mit der Rückenspritze. Sein Auge für präzise Mähhöhen und Schnittqualitäten sowie einem gut gepflegten Maschinenpark sorgt nun für erstklassige Spieloberfächen. Ebenfalls eingeführt wurde von Norbert das Handmähen der Grüns, um eine Verbesserung der Spieloberfläche sowie eine Schonung der Gräser und des Bodens auf den Grüns und den Umfeldern zu erreichen.

Er ist nicht nur einer der vielleicht besten Greenkeeper, den ich den 30 Jahren meiner Tätigkeit im Golfsport kennen lernen durfte, sondern darüber hinaus eine starke Führungspersönlichkeit, ein sehr fleißiger und beliebter Mensch, vor allem aber ein Ehrenmann.

Ken STRACHAN
Member of the British and French PGA.
General Manager
Golfs d’Hardelot
3 avenue du Golf
62152 Hardelot Plage
kstrachan@opengolfclub.com
www.opengolfclub.com

Wo liegt die Wahrheit über den Zustand Ihrer Spielflächen? (16.01.2016)

Nur gesunde Gräserwurzeln gewähren gesunde und erstklassige Spielflächen, daher liegt die Wahrheit über den Pflegezustand Ihrer Anlage vor allem unterhalb der Rasenfläche.’ Mit einem Monitoring der Rasentragschichten von Grüns etc, präsentiert Ihnen der Rasenfuchs Lösungsalternativen für unterschiedliche Probleme (unter anderem Filz, Moos, Algen und Black Layer) auf unterschiedlichen Standorten.

 

Welchen Einfluss hat Bodenverdichtung auf den Rasen? (15.06.2015)

Bodenverdichtung ist eine dauerhafte Schädigung des Bodengefüges, bei der die festen Bodenbestandteile enger zusammengeschoben werden. Dadurch verringert sich das Volumen der Hohlräume, die mit Bodenluft und Bodenwasser gefüllt sind. Bodenverdichtung führt dazu, dass der Boden von den Pflanzen schlechter durchwurzelt werden kann. Der Boden wird dabei wasser- und luftundurchlässiger und enthält somit weniger Sauerstoff. Dies wirkt sich negativ auf die Bodenorganismen aus und führt bei den Pflanzen zu einem verminderten Wachstum, Stress und Krankheiten.
Vor allem die mechanischen Maßnahmen erfordern sehr viel Fingerspitzengefühl. Sie müssen unter idealen Bodenverhältnissen durchgeführt werden, da ansonsten noch mehr Schäden verursacht werden.
Leider passiert das unter Zeit-und Spieldruck all zu häufig.